Product Description
The starting point for this work—and the series of images of the same name—is a dystopian thought experiment: a world without mountains. In this vision, only sparse visual evidence remains of a vanished natural form that was once omnipresent.
What seems unimaginable today seems less distant than before in light of current developments. Similar to how early warnings about climate change were once ridiculed, this scenario confronts us with the fragility of our environment and memory.
The artists of this imaginary future, who have never seen real mountains themselves, attempt to reconstruct their appearance from fragmentary information. The works show tentative approximations—fragmented, marked by both longing and ignorance.
On a second level, these fragmented landscapes reflect our current experience of nature—an experience that is increasingly faltering.
Ausgangspunkt dieses Werks – und der gleichnamigen Bilderserie – ist ein dystopisches Gedankenexperiment: Eine Welt ohne Berge. In dieser Vorstellung existieren nur noch sparliche visuelle Zeugnisse einer verschwundenen Naturform, die einst allgegenwartig war.
Was heute noch unvorstellbar erscheint, wirkt angesichts aktueller Entwicklungen weniger fern als fruher. Ahnlich wie fruhe Warnungen vor dem Klimawandel einst belachelt wurden, konfrontiert uns dieses Szenario mit der Fragilitat unserer Umwelt und Erinnerung.
Die Kunstlerinnen und Kunstler dieser imaginaren Zukunft, die selbst nie reale Berge gesehen haben, versuchen, deren Erscheinung aus bruchstuckhaften Informationen zu rekonstruieren. Die Werke zeigen tastende Annaherungen – fragmentiert, von Sehnsucht und Unwissenheit zugleich gepragt.
Auf einer zweiten Ebene spiegeln diese zersplitterten Landschaften unser gegenwartiges Naturerleben wider – ein Erleben, das zunehmend ins Wanken gerat.
Year: 2025

Annika Eschmann
Annika Eschmann
Annika Eschmann
Regina Zachhalmel
die4 Grazien
Gabi Mitterer
